Ak­tu­el­les

21.05.2021

Digitale Tafeln in Schule installiert

Bildung im Wandel

 

Die Urmitzer Grundschule „St. Georg“ ist auf einem guten Weg, was die Digitalisierung angeht. Kürzlich wurden in allen acht Klassenräumen „Activepanels“, also digitale Tafeln installiert, welche sich auch bereits im täglichen Einsatz befinden.

 

Mit digitalen Tafeln erhält die Entwicklung im Bereich der Unterrichtsmethodik einen weiteren Schub. Auf ihnen kann man mit Stiften oder Fingern auf Linienhintergrund nach Wahl schreiben und rechnen wie auf den altbekannten Kreidetafeln. Fertige Tafelbilder kann man nun aber jederzeit speichern und immer wieder verwenden. Zusätzlich ergeben sich eine Vielzahl weiterer Möglichkeiten für die Nutzung pädagogischer Anwendungen aus dem Internet, z. B. zur Darstellung von Präsentationen oder Lernvideos, um Lerninhalte noch anschaulicher und motivierender erklären und besprechen zu können.   

 

„Die Kreidetafeln spielen weiterhin eine Rolle und werden auch bleiben“, betonte Schulleiter Thomas Rauch bei einem Vororttermin mit Ortsbürgermeister Norbert Bahl. „Auch die Schulbücher werden noch nicht ausgemustert, sie haben weiter ihre Berechtigung, werden aber nach und nach durch die Nutzung digitaler Lernsoftware ergänzt.“ Dafür werden ab dem Schuljahr 2021/22 allen Schülerinnen und Schülern des dritten und vierten Schuljahres Tablets als zusätzliches Lernmedium zur Ausleihe angeboten.

 

Bahl sagte die volle Unterstützung der Gemeinde zu, was die Steigerung der Digitalkompetenz der Schülerinnen und Schüler durch den Einsatz digitaler Medien anbelangt. Die Anschaffung der digitalen Endgeräte wurde bereits mehrfach vor der Corona-Pandemie in den verschiedenen Gremien der Verbandsgemeinde diskutiert. Die anhaltende Krisensituation und die damit verbundenen Schulschließungen haben den Digitalisierungsprozess jedoch beschleunigt. Insbesondere die Home-Schooling Situation hat aufgezeigt, dass digitale Endgeräte ein wichtiger Baustein für den täglichen Schulbetrieb sind.

 

Beschlossen hat der Ortsgemeinderat die Beschaffung der Activepanels und Tablets in seiner Sitzung am 18. März. Rund 20.000 Euro wurden bisher für 60 IPads und 36.000 Euro für die acht digitalen Tafeln investiert. Die Schaffung und Erweiterung von digitalen Infrastrukturen an Schulen ist Bestandteil des Förderprogramms „Digitalpakt Schule“ und wird durch die Landesregierung bezuschusst.

09.05.2021

Neuer Wildbienen-Lehrpfad

Weitere Attraktion im Örmser Ring

 

Wildbienen und andere Insekten sind sehr stark gefährdet. Zum Glück gibt es immer mehr großartige Projekte, die den Erhalt der fleißigen Bienchen fördern.

 

Das Freizeit- und Erlebnisgelände „Örmser Ring“ ist seit einigen Jahren fester Bestandteil der Naherholung in der Rheingemeinde Urmitz. Mit Barfußpfad, Bouleplatz, Fitnessparcours, Dirtbike-Anlage und vielen schattigen Aufenthaltsbereichen wird hier etwas für alle Generationen angeboten.

 

Teil des Rings ist auch ein Obstlehrpfad. Hier kann man feststellen, dass sich hinter Clapps Liebling, Gute Luise und Vereinsdechant eine Birne, hinter Geisepitter, Zeppelin und Koröser Weichsel eine Kirsche und hinter Goldparmäne, Zuccaimaglio und Kaiser Wilhelm ein schmackhafter Apfel verbirgt.

Obstbäume sind auf die Befruchtung durch Bienen, Schwebfliegen und andere Insekten angewiesen. Deshalb haben die Gemeindearbeiter von Urmitz in den letzten Monaten einige Beiträge zum Erhalt und Schutz der Natur geleistet.

 

So wurde im ersten Schritt eine Grube für Amphibien angelegt. Die verschiedenen Steine und Sandflächen sollen künftig Eidechsen und heimischen Schlangen eine neue Heimat bieten. Im zweiten Schritt wurde ein Insektenhotel gebaut, welches den kleinen Insekten beim Nisten und Überwintern hilft. Neben Bienen haben bereits verschiedene Wespenarten, Käfer, Florfliegen und Ohrwürmer das Angebot gerne angenommen.

Ganz aktuell wurden Schilder aufgestellt, die ansprechend über den Lebensraum der etwa 580 Wildbienenarten und dessen Bewohner informieren, vor denen der Betrachter steht. Die Ortsgemeinde Urmitz ist sich sicher, dass dies eine weitere Bereicherung für Groß und Klein wird.

29.03.2021

Ge­ne­ra­tio­nen­wech­sel in Ur­mitz

Über­ga­be der Fi­li­al­lei­tung der Volks­bank Rhein­AhrEi­fel eG

 

Da schlu­gen zwei Her­zen in der Brust von Orts­bür­ger­meis­ter Nor­bert Bahl. Der lang­jäh­ri­ge Fi­li­al­lei­ter der ehe­ma­li­gen Raiff­ei­sen­bank Mit­tel­rhein eG, jetzt Volks­bank Rhein­AhrEi­fel eG, kün­dig­te sei­nen Wech­sel in den Ru­he­stand an. Nun galt es ihn ge­büh­rend zu ver­ab­schie­den und sei­ne Nach­fol­ge­rin in der Rhein­ge­mein­de Ur­mitz will­kom­men zu hei­ßen.

 

1972 hat Diet­mar Kalt sei­ne Aus­bil­dung zum Bank­kauf­mann in den Fi­lia­len der Raiff­ei­sen­bank in Ko­blenz-Kes­sel­heim und Sankt Se­bas­ti­an ab­sol­viert. Nach Ab­leis­tung des Grund­wehr­diens­tes setz­te er sei­ne Tä­tig­keit in Sankt Se­bas­ti­an fort. Von 1985 bis 1999 war er Lei­ter die­ser Fi­lia­le. 1999 wech­sel­te er als Sach­be­ar­bei­ter in die Kre­dit­ab­tei­lung der Raiff­ei­sen­bank in Wei­ß­en­thurm.


Von Au­gust 2004 bis zum Ein­tritt in den Ru­he­stand im April 2021 hat­te er die Fi­li­al­lei­tung in Ur­mitz in­ne. Nor­bert Bahl dank­te ihm für die lang­jäh­ri­ge Ver­bun­den­heit zur Ge­mein­de und er­in­nert ger­ne an vie­le schö­ne ge­mein­sa­me Ver­an­stal­tun­gen und Ver­eins­fes­te. Sei­nen Dank ver­band er mit der Hoff­nung, dass Kalt nun viel Zeit mit En­kel­kind Lea ver­bin­den kann. Das zwei­te En­kel­kind soll in Kür­ze fol­gen.

Neue Lei­te­rin der Ur­mit­zer Fi­lia­le ist die 24jäh­ri­ge Lau­ra Koch. Sie stammt aus Mül­heim-Kär­lich und hat ih­ren Wohn­sitz be­reits im No­vem­ber nach Ur­mitz ver­legt.

Frau Koch hat von Au­gust 2015 bis Ja­nu­ar 2018 ih­re Be­rufs­aus­bil­dung zur Bank­kauf­frau er­folg­reich ab­sol­viert. An­schlie­ßend hat sie be­reits in den Fi­lia­len der Rhein­dör­fer ge­ar­bei­tet und ist seit April 2020 Kun­den­be­ra­te­rin in Ur­mitz. Ih­re Prü­fung zur Bank­fach­wir­tin IHK hat sie im Ja­nu­ar 2021 ab­ge­schlos­sen. „Ich freue mich auf mei­ne neu­en Auf­ga­ben als Fi­li­al­lei­te­rin in Ur­mitz und auf vie­le span­nen­de Be­geg­nun­gen.“, be­kun­de­te sie bei dem ge­mein­sa­men Orts­ter­min.

 

 

Foto der Orts­ge­meinde Ur­mitz (v.l.n.r): Nor­bert Bahl, Laura Koch, Di­et­mar Kalt

17.03.2021

Ver­bands­ge­meinde Weißen­thurm eröffnet Testzen­trum

 

Am Don­ner­stag öffnet im Mülheim-Kärlicher Gewer­bepark das Corona-Testzen­trum der   Ver­bands­ge­meinde Weißen­thurm. Auf dem Gelände der Apotheke an der In­dus­tries­traße laufen die Vor­bere­itun­gen derzeit auf Hoch­touren.

 

Der Con­tainer, in dem in Zusam­me­nar­beit mit der Apotheke im Gewer­bepark das Testzen­trum ein­gerichtet wird, steht bere­its. Let­zte tech­nis­che Ein­rich­tun­gen wer­den bere­it­gestellt. Ab 18. März kann sich mit Vo­ran­mel­dung jeder im Gewer­bepark auf Corona testen lassen. Ge­trennt vom nor­malen Kun­den­verkehr der Apotheke im Gewer­bepark steht von Mon­tag bis Sam­stag zwis­chen 11 und 15 Uhr Fach­per­sonal für die Durchführung der Tests zur Verfügung. Ter­mine können on­line über die Plat­tform „doc­tolib“ vere­in­bart wer­den.

 

Außer im kom­mu­nalen Zen­trum im Gewer­bepark können sich Bürg­erin­nen und Bürger auch in fol­gen­den Arzt­praxen in der VG nach vorheriger An­mel­dung testen lassen:

  • Bassen­heim: Arzt­praxis Anja Klinghu­ber und Michael Rei­necke, Mayener Straße 10, 56220 Bassen­heim, Tel.: 02625 / 228, Öff­nungszeiten: Mon­tag bis Mittwoch 8 bis 12 Uhr, Don­ner­stag 8 bis 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr, Fre­itag 8 bis 12 Uhr
  • Kalte­nengers: Arzt­praxis Ul­rike Al­tenburg, Haupt­straße 46, 56220 Kalte­nengers, Tel.: 02630 / 6044, Testzeiten: Mon­tag, Di­en­stag, und Don­ner­stag 14 bis 15 Uhr, Mittwoch und Fre­itag 13 bis 14 Uhr
  • Mülheim-Kärlich: Zah­narzt­praxis Dort­mann und Bu­la­tovic, Kurfürsten­straße 86, 56218 Mülheim-Kärlich, Tel.: 02630 / 94500, Öff­nungszeiten: Mon­tag bis Don­ner­stag 7 bis 19 Uhr, Fre­itag 7 bis 15 Uhr, Sam­stag 8.30 bis 13 Uhr
  • Mülheim-Kärlich: Hausarzt­praxis Isen­berg, Bre­it­bach, Böhler, Antony testet ab Mittwoch, 17. März 2021, in Zusam­me­nar­beit mit dem DRK Ortsverein Mülheim-Kärlich ohne Vo­ran­mel­dung in der Rhein­land­halle, Platz Château-Re­nault 2, 56218 Mülheim-Kärlich, Testzeiten: mon­tags, mittwochs und fre­itags von 9 bis 12 Uhr
  • St. Se­bas­t­ian: Kinder­arzt­praxis Ali Al-Meky, Haupt­straße 5, 56220 St. Se­bas­t­ian,  Tel.: 0261 / 98899672, Öff­nungszeiten: Mon­tag, Di­en­stag und Don­ner­stag von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr, Mittwoch und Fre­itag von 8 bis 12 Uhr.

 

Zu­dem testet die Eu­len­turm-Apotheke, Haupt­straße 199 in 56575 Weißen­thurm mon­tags zwis­chen 15 und 17.30 Uhr und fre­itags zwis­chen 14 und 17.30 Uhr. Auch für diese Schnell­tests ist eine tele­fonis­che An­mel­dung unter 02637 / 940060 er­forder­lich.

 

Nähere In­for­ma­tio­nen zu den Test-Ange­boten in der VG Weißen­thurm gibt es auf der In­ter­net­seite www.​vgw​thur​m.​de.

 

 

16.02.2021

Woh­nung zu ver­mie­ten

 

Die Ort­ge­mein­de Ur­mitz-Rhein ver­mie­tet zum nächst­mög­li­chen Zeit­punkt ei­ne Woh­nung in Ur­mitz, Jahn­str. 18, 1. OG, rechts, be­stehend aus:  

2 Zim­mer, Kü­che, Ne­ben­raum, Bad/WC und Flur (insg. ca. 62,26 m²)

Kalt­mie­te: 375,00 Eu­ro zu­züg­lich Ne­ben­kos­ten.    

 

 

Ih­re An­fra­gen rich­ten Sie bit­te an die Orts­ge­mein­de Ur­mitz, Les-Noes-Platz 1, 56220 Ur­mitz, Tel. 02630 /7048, E-Mail: in­fo@​ur­mitz.​de oder an die Ver­bands­ge­mein­de­ver­wal­tung Wei­ß­en­thurm, Kär­li­cher Str. 4, 56575 Wei­ß­en­thurm,  Tel. 02637/913306, E-Mail: bea­trix.​ste​in­ig​ans@​vgw​thur​m.​de.  

 

 

31.01.2021

Grund­schule St.​Georg aufgew­ertet

Jetzt können die Schüler wieder kom­men

 

Vor kurzem wur­den die Ar­beiten am Mit­telein­gang der Grund­schule abgeschlossen. Ins­beson­dere die alte Holzstütze war ver­wit­tert und musste durch eine Stahlstütze er­setzt wer­den. Gle­ichzeitig wurde die At­tika erneuert und eine ansprechende Deck­en­beleuch­tung im Flach­dach in­stal­liert.

 

Auch auf dem Schul­hof gab es Veränderun­gen. Hier wurde eine Klet­ter­an­lage eine neue Klet­ter­an­lage in­stal­liert. Das alte Klet­tergerüst wurde bei der let­zten Bege­hung bean­standet und musste entsorgt wer­den. Die neue An­lage der Firma Play Team im Wert von 2.660 Euro besteht im Wesentlichen aus Dou­glasie, Edel­stahl und Herkulestauen.

 

Damit wur­den Bau und Gelände wieder ein Stück weit aufgew­ertet. Jetzt können auch die Schülerin­nen und Schüler wiederkom­men.

12.01.2021

Beleuch­tung im Ho­facker

Umrüstung geht weiter

 

Im Jahr 2019 hat die Gemeinde Ur­mitz damit be­gonnen, ihre al­ten Queck­sil­ber­dampfleuchten durch Straßen­lam­pen mit mod­erner LED-Tech­nik zu er­set­zen. Die Maßnahme war Teil der Na­tionalen Kli­maschutzini­tia­tive des Bun­desumwelt­min­is­teri­ums, soll aber auch dauer­haft Einsparun­gen bei den En­ergiekosten mit sich brin­gen.

 

In­s­ge­samt wur­den bisher 262 Leucht­enköpfe aus­ge­tauscht. An den Gesamtkosten von 189.000 € hat sich das Umwelt­min­is­terium mit einem Be­trag in Höhe von 42.320 € beteiligt.

 

Im zweiten Schritt hat der Orts­ge­mein­derat 2020 beschlossen, auch die 19 Lam­pen im Ho­facker entsprechend umzurüsten. Hi­er­bei han­delt es sich um einen an­deren Lat­er­nen­typ mit einem Son­dermaß für den Adapter.

 

Nach Mit­teilung des Bauamtes ist mit einer Bezuschus­sung der Kosten über das Förder­pro­gramm des Lan­des „Zukun­ftsfähige En­ergiein­fra­struk­tur“ in Höhe von 40% zu rech­nen. Derzeit wird von der Ver­bands­ge­mein­de­v­er­wal­tung ein Zuschus­santrag für diese Maßnahme gestellt. In­ner­halb von 3 Monaten sollte dann die Genehmi­gung vor­liegen.

 

Danach wird hof­fentlich auch dieser wichtige Straßen­ab­schnitt op­ti­maler aus­geleuchtet.

20.12.2020

Gedanken zum Jahreswech­sel

Wei­h­nachts- und Neu­jahrswünsche ihres Ortsbürg­er­meis­ters

 

Liebe Örmser,

das Jahr 2020 war im Wesentlichen von einer Sache geprägt – „Corona“! Am 27. Jan­uar 2020 erklärte ein Sprecher des Gesund­heitsmin­is­teri­ums, dass ein Mann aus dem Land­kreis Starn­berg sich in­fiziert hat. Am 1. Feb­ruar ka­men rund 100 Per­so­nen aus Wuhan nach Deutsch­land zurück und be­gaben sich so­fort in Iso­la­tion. An­fang März überstieg eu­ropaweit die Nach­frage er­he­blich das Ange­bot an Desin­fek­tion­s­mit­teln. Am 10. März wird emp­fohlen, alle Großve­r­anstal­tun­gen mit mehr als 1.000 Teil­nehmern abzusagen. Auf­grund der ak­tuellen Krankheitswellen in Ital­ien, Öster­re­ich und Schweiz sollen Rück­kehrer aus diesen Ländern in häus­licher Quar­antäne bleiben. Ab dem 13. März wer­den plan­bare Op­er­a­tio­nen und Ein­griffe ver­schoben, um freie Ka­pazitäten auf In­ten­sivs­ta­tio­nen zu schaf­fen und An­fang April wird mit der Aus­gabe von medi­zinis­chen Schutz­masken be­gonnen. Bis heute prägen Lock­downs, Aus­gangs­beschränkun­gen, Rei­se­ver­bote, Kurzarbeit, Schließun­gen von Geschäften, Ho­tels, Restau­rants, Schulen und Kindertagesstätten un­seren All­tag. Dazu kom­men strenge Au­fla­gen zum Be­such von Angehörigen in Krankenhäusern und Pflege­heimen.

 

Das alles hat viel von uns ab­ver­langt und sich auch ganz di­rekt auf un­seren Ort aus­gewirkt. Die verord­neten Kon­tak­tbeschränkun­gen haben zur Ab­sage aller tra­di­tionellen Ve­r­anstal­tun­gen geführt. Umwelt­tag, Kirmes, Rhein­wiesen­fest, Kröbbelch­es­fest, St. Mar­tin, Konz­erte und Se­nioren­feier im Ad­vent. In der Grillhütte und im Foyer durften keine Ve­r­anstal­tun­gen mehr stat­tfinden. Zeitweise waren öffentliche Ein­rich­tun­gen wie Kirche, Sportstätten, Kinder­spielplätze und Wohn­mo­bil­stellplatz geschlossen. Beson­ders gravierend war, dass sich unser vie­len Vere­ine nicht mehr zu ihren regelmäßigen Proben und Ve­r­anstal­tun­gen tr­e­f­fen kon­nten.


Schön war es hinge­gen zu er­leben, mit wieviel Ein­fall­sre­ich­tum die Örmser in dieser Zeit vorge­gan­gen sind. Gottes­di­en­ste wurde auf You Tube gesendet, die Jungge­sellen stell­ten an Kirmes einen „Corona-Baum“ auf und Kröbbelcher wur­den auf Bestel­lung aus­ge­tra­gen.

 

Es besteht ak­tuell Grund zur Hoff­nung. Die er­sten Impf­stoffe sind zuge­lassen und Impfzen­tren wer­den errichtet. In Kürze will man mit dem Impfen von Risiko­grup­pen be­gin­nen.

Meine große Bitte geht heute an alle Vere­insvorstände und Vere­ins­mit­glieder. Wenn es die Sit­u­a­tion wieder zulässt, lassen Sie uns alle gemein­sam wieder durch­starten und fort­set­zen wofür un­sere schöne Rheinge­meinde bekannt ist: Gemein­schaft, Tra­di­tion und Freude am Leben.

 

In diesem Sinne wünsche ich Ih­nen allen schöne Wei­h­nachten und einen hoff­nungsvollen Jahreswech­sel.

 

 

Ihr Ortsbürg­er­meis­ter


Nor­bert Bahl

13.12.2020

Kriegsgräbersamm­lung unter schwieri­gen Be­din­gun­gen

Un­terstützung der Kriegsgräbervor­sorge 2020

 

Eigentlich war im No­vem­ber die Samm­lung für den Volks­bund Deutsche Kriegsgräberfürsorge vorge­se­hen. In Ur­mitz wird dabei dank großzügiger Spenden jährlich ein Ergeb­nis von rund 2.000 Euro erzielt.

 

We­gen der Corona-Pan­demie hat­ten wir uns dann kurzfristig entsch­ieden, dies­mal auf die Haus­samm­lung zu verzichten. Stattdessen wurde im Gemein­debüro eine Sam­mel­dose aufgestellt, in welche in­s­ge­samt 62 Euro einge­wor­fen wur­den. Die Gemeinde hat diesen Be­trag um weit­ere 500 Euro aufge­stockt und den Gesamt­be­trag an den Volks­bund überwiesen.

Der Volks­bund Deutsche Kriegsgräberfürsorge wid­met sich der Auf­gabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Aus­land zu er­fassen, zu er­hal­ten und zu pfle­gen. Ebenso fördert er die Bil­dung und Begeg­nung junger Men­schen an den Ruh­estätten der Toten

22.11.2020

In­sek­ten­ho­tel am Obst­lehr­pfad

Bei­trag für die Na­tur

 

Ein In­sek­ten­ho­tel – al­so ein Ho­tel für In­sek­ten? Wo­zu soll­te das gut sein? Ist es nicht so, dass In­sek­ten schon auf­grund ih­rer Grö­ße über­all un­ter­kom­men und des­halb we­der ei­ne kom­for­ta­ble Un­ter­kunft noch ei­nen Ur­laub be­nö­ti­gen? Mit­nich­ten!

 

Der Ver­lust der bio­lo­gi­schen Viel­falt zählt ne­ben dem Kli­ma­wan­del zu ei­nem der grö­ß­ten und zen­tra­len Her­aus­for­de­run­gen un­se­rer Zeit. Durch die Ent­wick­lung un­se­rer Kul­tur­land­schaf­ten ha­ben sich die Le­bens­be­din­gun­gen der Blü­ten be­stäu­ben­den In­sek­ten dra­ma­tisch ver­schlech­tert. Ab­hil­fe kann hier ein In­sek­ten­ho­tel schaf­fen, wel­ches den klei­nen In­sek­ten beim Nis­ten und Über­win­tern hilft.

Auch die Ge­mein­de Ur­mitz möch­te ih­ren Bei­trag zum Er­halt der bio­lo­gi­schen Viel­falt leis­ten. Des­halb ha­ben die Ge­mein­de­ar­bei­ter ein In­sek­ten­ho­tel selbst ge­baut und auf dem Obst­lehr­pfad auf­ge­stellt. Dort wer­den die In­sek­ten künf­tig ih­ren Bei­trag zur Be­stäu­bung der al­ten Obst­sor­ten leis­ten.

Wild­bie­nen oder auch Hum­meln, die im Ge­gen­satz zu Ho­nig­bie­nen nicht in Staa­ten, son­dern als Ein­zel­gän­ger le­ben, sind häu­fi­ge Gäs­te in In­sek­ten­ho­tels. Auch ver­schie­de­ne Wes­pen­ar­ten, wie Schlupf-, Fal­ten-, Grab- oder Weg­wes­pen, Kä­fer, Flor­flie­gen und Ohr­wür­mer neh­men das An­ge­bot ger­ne an.

Als sinn­vol­le Er­gän­zung wer­den in der nächs­ten Zeit noch Blüh­strei­fen fol­gen, die den In­sek­ten zu­sätz­li­che Nah­rung bie­ten.

12.11.2020

St. Mar­tin mal ganz an­ders

Beteili­gung an der Fo­toak­tion

 

Liebe Kinder!

Wir haben uns im Rathaus sehr über die Fo­tos von eu­ren schönen Knol­len­fack­eln gefreut. De­shalb veröffentlichen wir die Fo­tos hier, damit sich alle Ur­mitzer an den Fack­eln er­freuen können.

In den nächsten Tagen werdet ihr von uns dafür auch noch ein kleines Dankeschön er­hal­ten.

Hof­fentlich können wir uns im nächsten Jahr wieder zu der tra­di­tionellen Fack­elprämierung vor dem Rathaus tr­e­f­fen und gemein­sam zum Mar­tins­feuer gehen.

 

Bis dahin
Ortsbürg­er­meis­ter Nor­bert Bahl

21.10.2020

St. Mar­tin mal an­ders

Kreative Lösung in Ur­mitz

 

Der Gedenk­tag des heili­gen Mar­tin von Tours ist der 11. No­vem­ber. Üblicher­weise findet dann in Ur­mitz ein Mar­tin­szug mit vorheriger Prämierung der schönsten selbst gebastel­ten Fack­eln statt. In diesem Jahr muss der tra­di­tionelle Mar­tin­sumzug aus Corona-Sicher­heitsgründen abge­sagt wer­den. Er­fahrungs­gemäß können bei solchen Großve­r­anstal­tun­gen die Hy­giene- und Ab­stand­sregelun­gen nicht einge­hal­ten wer­den. 

Das ist für alle Beteiligten, vom Mar­tin­s­jahrgang, der für das Mar­tins­feuer zuständig ist, bis hin zu un­seren Kle­in­sten, die jedes Jahr mit leuch­t­en­den Au­gen vom Darsteller des St. Mar­tin ihren Weck er­hal­ten, sehr trau­rig. De­shalb hat sich die Gemeinde ein schönes Al­ter­na­tivpro­gramm ein­fallen lassen.

Ab dem 30. Ok­to­ber, 15 Uhr, können auf dem Mu­se­um­sacker in der Raif­feisen­straße Knollen abge­holt wer­den. Ger­hard Kessler ko­or­diniert hier die Aus­gabe. Alle die eine Knol­len­fackel schnitzen, können ein Foto davon, unter Angabe von Na­men, Al­ter und Adresse an die Mailadresse info@​ur­mitz.​de schicken. Diese Fo­tos wer­den prämiert und auf der Home­page der Gemeinde veröffentlicht.

Am 11. No­vem­ber selbst wer­den die Mar­tin­swecken in Schule und Kindergärten an die Kinder verteilt. Abends wird dann von 18:00 Uhr bis 19:00 Uhr der Musikverein in vier Grup­pen durch den Ort ziehen und Mar­tinslieder spie­len. Die Musiker würden sich sicher freuen, wenn alle Kinder dabei ihre schönen Lat­er­nen präsen­tieren und die Lieder mitsin­gen würden. 
Ganz im Sinne von Sankt Mar­tin wird mit den leuch­t­en­den Lat­er­nen in dieser schwieri­gen Zeit dann doch noch allen et­was Hoff­nung geschenkt.

Nachträglicher Hin­weis: we­gen der Corona-Pan­demie kann der Musikverein nun lei­der doch nicht durch den Ort ziehen.

21.10.2020

50.000 Übernach­tun­gen

Dankeschön an treue Gäste

 

2011 wurde ein kleiner aber feiner Wohn­mo­bil­stellplatz am Ur­mitzer Rhein­ufer eröffnet. Durch die Lage mit di­rek­tem Rhein­blick hat er sich mit seinen 24 im Hal­bkreis an­ge­ord­neten Stellplätzen schnell als Geheimtipp unter Wohn­mo­bilis­ten etabliert. In vie­len Wohn­mo­bil­foren ist er als einer der besten Plätze Deutsch­lands ge­lis­tet.

 

Jetzt kon­nten die Orts­beige­ord­neten Mar­ion Höfer und Oliver Koch Björn Theisen und seine Part­nerin anlässlich der 50.000en Übernach­tung beson­ders begrüßen. Gemein­sam mit dem Platzwart Björn Klee­mann überraschten sie die Gäste mit einem ex­quis­iten Weinpräsent.

Seit Jahren machen die Born­heimer Urlaub mit dem Wohn­mo­bil im In- und Aus­land. Aus ihrer Sicht rang­iert der Platz in Ur­mitz mit seiner In­fra­struk­tur und beson­deren Lage ganz vorne. So oft es nur geht ver­brin­gen sie ihre Woch­enen­den hier. "Hier finden wir im­mer schnell Ab­stand zum hek­tis­chen Beruf­sall­tag", so Björn Theisen.